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Initiative gegen Kinderunfälle.

KFV fordert härtere Strafen bei Straßenverkehrsdelikten, die Kinder gefährden

Als Reaktion auf die hohen Unfallzahlen in Österreich fordert das KFV (Kuratorium für Verkehrssicherheit) nun härtere Strafen für die Gefährdung von Kindern im Straßenverkehr. So sollen Verkehrsteilnehmer, die trotz der Anwesenheit von Kindern gegen Verkehrs- vorschriften verstoßen mit einer Verdoppelung der Verkehrsstrafe rechnen müssen.  

Alle drei Stunden verunglückt ein Kind auf Österreichs Straßen, alle zwei Tage stirbt dabei ein Kind oder wird schwerst verletzt. Höhere Strafen sollen Verkehrsteilnehmer dazu bringen auf die Kleinsten in unserer Gesellschaft mehr aufzupassen: „Verstöße gegen Straßenverkehrs- und Kraftfahrvorschriften sind per se gefährlich. Sind davon aber, in welcher Art und Weise auch immer, Kinder betroffen, so wird dieses Verhalten umso gefährlicher. Kinder sind aufgrund ihrer motorischen und kognitiven Entwicklung besonders schutzbedürftige und stark gefährdete Verkehrsteilnehmer“, erklärt Dr. Othmar Thann, Direktor des KFV. Konkret fordert das KFV eine Verdoppelung des Strafausmaßes bei Delikten im Straßenverkehr, bei denen Kinder als Mitfahrer im Kfz betroffen sind und/oder Kinder sich im unmittelbaren Gefahrenbereich befinden und dadurch potenziell gefährdet sind.