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Initiative gegen Kinderunfälle.

Kinderunfälle sind vermeidbar, aber wie?

Unter diesem Motto fand am 27. Oktober 2015 in Wien ein interdisziplinäres Symposium zum Thema Kindersicherheit statt. Teilnehmer aus Österreich, Deutschland und der Schweiz beschäftigten sich mit der Erarbeitung gemeinsamer Schritte, um sichere Rahmenbedingungen zu schaffen, ohne Kinder in ihrer Entwicklung einzuschränken – Kinder ihre Grenzen auslotsen lassen, sie durch Erfahrungen von Erfolg und Scheitern lernen lassen ohne dabei an den Folgen eines Unfalls sterben zu müssen.

Meistens sind es Kleinigkeiten, die einen großen Unterschied machen könnten: Fenstersperren für die gesamte Wohnung oder das gesamte Haus kosten oft nicht mehr als 50 Euro. Reflektoren für die Kleidung und die Schultasche vielleicht insgesamt 10 Euro. Und wer sich einen Pool oder einen Gartenteich leisten kann, kann sich wahrscheinlich auch noch den Zaun und den Poolalarm leisten.

Wir kennen die Unfallzahlen. Wir kennen die Ursachen. Aber wie schaffen wir es, einfache Sicherheitsmaßnahmen für Kinder im Verkehr, im Sport und in der Freizeit, in unserer Gesellschaft zur Selbstverständlichkeit werden zu lassen?

Das Arbeitsmeeting am 27. Oktober war ein erster Schritt zum Informationsaustausch und zur nachhaltigen Vernetzung. Zusammen werden wir unseren Kindern ein sichereres Umfeld schaffen, in dem sie sich ohne schwere Folgen entfalten können.