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Initiative gegen Kinderunfälle.

Derzeit besonders erhöhtes Risiko für Fensterstürze von Kindern!

© KFV

Im Durchschnitt stürzt in Österreich rund alle 4 Wochen ein Kind aus einem Fenster. Fensterstürze zählen somit zwar nicht zu den häufigsten, jedoch zu den schwersten Unfällen bei Kindern. Ihre Folgen sind gravierend und reichen von Prellungen und Knochenbrüchen bis hin zu lebensgefährlichen Verletzungen von Kopf, Wirbelsäule und inneren Organen. Vor allem Kinder zwischen zwei und vier Jahren sind einem erhöhten Risiko ausgesetzt, denn in diesem Alter nehmen Forscherdrang und Bewegungsradius rasant zu.

 

 

Expertentipps: So verhindern Sie Fensterstürze

  • Lassen Sie Kinder bei geöffneten Fenster niemals aus den Augen und nehmen Sie sie mit in einen Nebenraum, wenn Sie das Zimmer verlassen!
  • Statten Sie Fenster und Balkontüren mit versperrbaren Fenstersicherungen aus! An bestehenden Fenstern und Türen können diese auch nachträglich angebracht werden.
  • Achten Sie drauf, dass Fenstersicherungen dem Alter Ihres Kindes angemessen sind. Einige der im Handel erhältlichen Sicherungen können ab einem bestimmten Alter leicht von Kindern selbst geöffnet werden. Platzieren Sie keine Sessel, Tische, Blumentische etc. in die Nähe von Fenstern oder Balkontüren – Kinder nutzen diese geschickt als „Steighilfen“!
  • Platzieren Sie keine Gegenstände auf Fensterbrettern oder Balkonbrüstungen, die für Kinder reizvoll erscheinen könnten!